Passion mit Geschmack

Immer ein guter Service mit einem Lächeln im Gesicht und Speisen, die mit so viel Liebe zubereitet werden, dass es fast schon zu viel des Guten ist. Das Konzept von Annika Melkersson und Victor Nilsson ist voll aufgegangen und richtig erfolgreich. Das Erfolgsrezept heißt Teamwork!

Annika und Victor haben sich vor zehn Jahren kennengelernt. Sie mochten sich und der Rest ist Geschichte. Heute betreibt das Paar zwei Restaurants in Oskarshamn und Tochter Greta ist ständig dabei.

„Sie ist in einer Restaurantküche aufgewachsen”, erzählt Mama Annika und aus der Stimme ist ihre Zuneigung herauszuhören.

Als Victor ein Restaurant in Åre geführt hat, war er mal einige Tage zu Besuch zu Hause in Oskarshamn. Annika nutzte die Chance, ihn sich zu angeln und sie haben sich dann zusammen oben im Norden eine Wohnung genommen.

„Es war am besten, abzuwarten, bis er mal wieder für eine Weile zu Hause war”, erinnert sich Annika und lacht.

Nach Åre waren sie ein gutes Jahr in Norrtälje, bevor das Paar zusammen mit der gerade geborenen Greta 2012 wieder nach Hause nach Oskarshamn kam.

„Damals hatte sich herumgesprochen, dass wir wieder zurückkommen und uns wurde sofort angeboten, das Golfrestaurant in Skorpetorp zu übernehmen”, erzählt Victor.

In dem Restaurant, das in „Torpet” umbenannt wurde, hat das Paar rund um die Uhr gearbeitet, um sich in heimischen Gefilden eine Existenz aufzubauen.

Torget
„Uns war schon frühzeitig klar gewesen, dass wir, falls wir in die Restaurantbranche gehen, in Oskarshamn leben müssen”, sagt Annika. „Hier wohnen unsere Verwandten und Freunde, die sich allesamt als Gretas Babysitter engagiert haben. Außerdem fühlen wir uns hier zu Hause unglaublich wohl.”

Nach drei Jahren im „Torpet“ hat das Paar Nilsson/Melkersson seine Geschäftstätigkeit erweitert, indem das Steakhouse gekauft wurde, das sich am Platz Lilla Torget in Oskarshamn befindet. Das Restaurant, das in „Torget Kök & Bar” umbenannt wurde, bildet heute die Basis ihrer Tätigkeit.

„Torget ist ein À-la-carte-Restaurant, wo qualitativ hochwertige Speisen und Weine im Mittelpunkt stehen”, berichtet Victor, der hier Küchenchef ist. „Die Idee bei Torget ist, dass man es hier ganz entspannt angehen lassen kann. Man soll nicht das Gefühl haben, dass es hier aufgestylt und steif zugeht.”

Da stimmt ihm Annika zu. Sie ist diejenige, die den Großteil der Schreibarbeit erledigt und sich um Einrichtung und Service kümmert. Aber das Paar weist bewusst darauf hin, dass sie das meiste gemeinsam erledigen.

„Wir denken sehr ähnlich und haben die gleiche Einstellung zu sowohl Speisen als auch Getränken”, so Annika.

Verandan
Drei Jahre, nachdem Torget Kök & Bar eingeweiht wurde, war es wieder an der Zeit, sich neuen geschäftlichen Aufgaben zu widmen. Torpet war ein abgeschlossenes Kapitel und jetzt wurde „Verandan”, das praktisch gegenüber von Torget liegt, das neue Betätigungsfeld.

„Hier haben wir eine etwas einfachere Speisekarte sowie ein Delikatessengeschäft, wo wir diverse Leckereien verkaufen”, erzählt Annika.

Das Verandan, in dem täglich Mittagessen serviert wird, ist auch ausgezeichnet für Gesellschaften geeignet, die auf eigene Rechnung buchen.

Na, und Greta? Ja, sie ist immer noch dabei und es gefällt ihr jetzt, wo sie groß genug ist, richtig mit anzupacken, immer besser in der Küche.

„Sie ist bei unserem Geschäftsbetrieb ganz selbstverständlich mit dabei”, meint Victor. „Wir lassen sie in der Küche mitmischen und über Restaurantangelegenheiten mitdiskutieren. Das hier soll unser Geschäft und unsere gemeinsame Aufgabe sein, nicht nur der Job von Mama und Papa.”

Greta hat bei Verandan auch schon ihre Spuren hinterlassen. Gretas Kuchen ist sehr beliebt und verkauft sich wie warme Semmeln. Lassen Sie sich diese Leckerei nicht entgehen!