Stensjö by

Stensjö ist ein ganz besonderer Ort. Es scheint, als sei die Zeit hier stehen geblieben. Zwischen den Häusern des Dorfes – Monumenten des 19. Jahrhunderts – schlängelt sich ein Schotterweg hindurch. 1859, in Stensjös Blütezeit, erblickte Maria Erlandsdotter das Licht der Welt. Damals konnte niemand ahnen, dass ihre Kinder die letzte Dorfgeneration ausmachen würden.

Je mehr man sich Stensjö nähert, desto offener wird die Landschaft. Das Maß der Nutzung nimmt graduell zu: von Wald und Weiden über Wiesen zu Äckern. Der von Holzzäunen eingefasste Weg fügt sich harmonisch ins Gelände.

Bei der ersten urkundlichen Erwähnung von Stensjö 1351 wurde der Ortsname „Stenzöö“ (die steinige Insel) geschrieben. Der Name erklärt sich durch das Aussehen der Landschaft vor der Dränierung der Wasserläufe zur Gewinnung von Anbauflächen. Das Gebiet zwischen dem heutigen Dorf und dem Fluss Virån im Osten war von Wasser umgeben – es war eine steinige Insel.

Heute umfasst Stensjö rund dreißig Gebäude, die meisten stammen aus dem 19. Jahrhundert. Als die Landwirtschaft expandierte, wurden die alten Lagerhäuser, Scheunen und Ställe durch größere Gebäude im Westteil des Dorfes ersetzt. Die Wohnhäuser befanden sich im Osten. Da Stensjö nicht flurbereinigt wurde, lagen die Häuser recht ungeordnet und teilweise nicht auf dem richtigen Grundstück. Ein Haus lag sogar auf einer Grundstücksgrenze.

In Stensjö beginnen drei idyllische Pfade – die Karte zeigt deren Verlauf. Entlang der Pfade finden Sie weitere Informationen über den Fluss Virån, das Wiesen- und Weideland und den Wald. Durch das Dorf verläuft auch der orange markierte Fernwanderweg Ostkustleden. Einige der Gebäude von Stensjö sind öffentlich zugänglich: Halten Sie Ausschau nach dem Schlüsselsymbol auf der Hauswand! In einer der Scheunen finden Sie eine kleine Ausstellung, die immer geöffnet ist.

Drücken Sie bitte hier eine Karte über die Wanderwege zu sehen, oder hier für eine Broschüre und mehr Information zu lesen.